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Beitragsanpassung in der Kranken- und Pflegeversicherung

Zum 01.01.2023 wird es wieder zu Beitragserhöhungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) und Pflegeversicherung kommen.

Zum 01.01.2023 wird es wieder zu Beitragserhöhungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) und Pflegeversicherung kommen. Die Anschreiben mit den neuen Versicherungsscheinen werden in diesen Tagen von den Gesellschaften verschickt. Sicherlich gibt es wieder viele Fragen und Beschwerden. Wir möchten Ihnen hierzu bereits heute einige Informationen geben.


Wie hoch werden voraussichtlich die Beiträge in der PKV steigen?

In der Krankenvollversicherung kommt es für rund ein Drittel der Versicherten zu einer Beitragssteigerung. Im Durchschnitt beträgt die Anpassung branchenweit etwa 3 Prozent. Schaut man die langfristige Beitragsentwicklung in der PKV und GKV an, sieht man, dass beide Systeme sehr nah beieinander liegen. Dies widerspricht der hinlänglichen Meinung das die PKV Unternehmen immer besonders stark die Beiträge erhöhen. Dies ist natürlich ein Durchschnittswert. Sicherlich gibt es auch hier Anpassungen, die höher ausfallen können. Ausführliche Informationen zu den Anpassungen u.a. auch mit den Rubriken – Beiträge im Alter, wie geht es weiter mit den Erhöhungen und einiges mehr- finden Sie auf der Seite vom PKV-Verband.

Wie ist die Beitragssteigerung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)?

Mit 16,2 Prozent wird der durchschnittliche Beitragssatz in der GKV im kommenden Jahr einen Rekordwert erreichen. Die Steigerung von 0,3 Prozent gegenüber 2022 ergibt sich aus dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz. Der Höchstbeitrag für die Krankenversicherung beträgt dann 807,98 € (2022 769,16 €) und in der Pflegeversicherung 152,12 € (2022 147,54 €) sowie für Kinderlose 164,59 € (2022 159,64 €).


Wie ändern sich die Beiträge in der Pflegeversicherung?

Die Private Pflegepflichtversicherung (PPV) wird ab dem 01.01.2023 für Angestellte und Selbstständige teurer. Hauptgrund dafür sind die politischen Reformen der letzten Bundesregierung. Pflegebedürftige werden damit bei Zuzahlungen im Heim entlastet. Die dadurch entstehenden Mehrkosten von 150 Millionen Euro wirken sich nun auf die Beiträge aus. Im Durchschnitt liegt dann der Beitrag bei 104 € in der PPV. Trotz dieser Anhebung steht ein Privatversicherter nach Darstellung des PKV-Verbandes noch vergleichsweise gut da. Die Beiträge in der Pflegeversicherung in der GKV liegen deutlich höher. Ausführliche Informationen finden Sie auch hierzu auf der Seite vom PKV-Verband.         


Bedenken Sie, dass ein Wechsel der privaten Krankenversicherung nicht immer sinnvoll ist. Wir erstellen Ihnen hier gerne Vergleichsangebote – auch innerhalb der bisherigen Versicherung. Sprechen Sie uns gerne bei Fragen an.

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